Die Schweiz könnte heute eine der prächtigsten privaten Kunstsammlungen der Welt beherbergen. Und sie könnte sich mit einem Âeinflussreichen privaten Hilfswerk auszeichnen, das dank dem Verkauf von Meisterwerken die Dritte Welt wirkungsvoll unterstützen würde. So wollte es der Stiftungsgründer Gustav Rau.
Doch daraus wird nichts: Die Sammlung, auf rund 800 Millionen Franken geschätzt, ist längst nicht mehr in der Schweiz. Ende der neunziger Jahre führte Berlin erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg vor, was seither RouÂtine ist – der Schweiz Konzessionen abzuringen. Nächste Woche kommen deshalb bei Sotheby’s in London Werke zur Auktion, die eigentlich einer Schweizer Stiftung h� ...