Harald Szeemann erklärt das Konzept der Documenta 5, Ulrike Rosenbach dreht sich tanzend im Kreis, und Urs Lüthi lässt sein hübsches, aber fotografisch regungsloses Jünglingsgesicht von einer geheimnisvollen Frauenhand streicheln. Das Material, es stammt aus den sechziger und siebziger Jahren, ist auf einer Monitorwand im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe installiert. Es weckt nostalgische Gefühle, wie jung sie doch alle aussehen. Alle wirken sie weit jünger und vor allem auch unschuldiger als jede nachfolgende Generation. Das macht neidisch, und doch möchte man nicht mit den Pionieren von damals tauschen. Die technischen Mittel, die damals zur Verfügung st ...