Seit Tagen bereiten sich die Schweizer Spitäler auf den Corona-Ernstfall vor. Auf das italienische Szenario, dass es zu einem Massenzustrom von schwerkranken Viruspatienten kommt, die man nicht alle intensivmedizinisch behandeln kann, weil die entsprechenden Plätze knapp sind oder zu wenig Personal verfügbar ist. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat letzte Woche zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin in ihren Richtlinien präzisiert, wie die Ärzte die Triage vornehmen müssen: Priorität bekommen jene Patienten, die mit Hilfe der Intensivtherapie kurzfristig bessere Überlebenschancen haben.
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