Bis zuletzt hatte Bundesanwalt Erwin Beyeler versucht, das Verfahren gegen Untersuchungsrichter Ernst Roduner, der sich einen Drohfax zustellte und damit die Justiz in die Irre leitete, zu verschleppen und zu verzögern. Dies stellt nun der Bericht der Geschäftsprüfer des Parlaments über die Justizaffäre von Mitte 2008 fest. Beyeler wollte, trotz Mahnung des Bundesstrafgerichts, den Skandal sogar ganz vertuschen, weil eine Publikation «zusätzliche Beschwerden» und «weitere Verzögerungen» in den von Roduner bearbeiteten Verfahren («Holenweger» und «Hells Angels») zur Folge haben könnte. Erst nach Recherchen des Sonntagsblicks rückte dann das Bundesstrafgericht Anfang 2009 die ...