Sie sind ein geradezu wildes Bühnentier – berühmt für Ihr szenisches Engagement. War es nicht schrecklich für Sie, eine CD mit Liedern von Claude Debussy einzuspielen?
Furchtbar. Wenn ich Lieder singe, fühle ich mich nackt. Ich weiss nicht, wie man einen Liederabend gibt, ohne die anderen Kollegen rundherum, ohne mich hinter einer ÂRolle verstecken zu können. Darum habe ich es auch fünfzehn Jahre lang nicht gemacht. Ich weiss nicht, ob ich Freude daran haben werde. Ich weiss nur, dass ich sehr viel ÂFreude hatte, mit Pianist Philippe Cassard zu arbeiten.
Singen Sie die Lieder auch am 22. August, dem 150. Geburtstag Debussys?
Nein, dann habe ich Ferien. Ich habe die CD für dieses ...