Als Präsident Mathis Cabiallavetta nach einem Derivate-Milliardenverlust überstürzt den Hut nahm, beobachteten seine UBS-Kaderleute, wie ein Unbekannter in den Karriere-Express stieg. John Costas hiess der Amerikaner, der kurz zuvor von der Konkurrentin Credit Suisse zur grössten Schweizer Bank gewechselt hatte. Inzwischen ist Costas stellvertretender Konzernleiter – obwohl Weggefährten über ihn sagen, er scheue jegliches Risiko, um nie für einen Verlust geradestehen zu müssen. Doch diese Zurückhaltung war es, was die UBS damals dringend brauchte.
Was können Nachwuchsmanager, die in einem Schweizer Multi CEO werden wollen, aus John Costas’ Blitzkarriere lernen? Was braucht es, ...