Donald Trump, amerikanischer Präsident und führender Medienkritiker, dürfte für einmal mit der Berichterstattung über seine Person einverstanden gewesen sein. Die Rede, die er kürzlich vor der Uno-Generalversammlung hielt, sei «nationalistisch» gewesen, urteilten New York Times, Washington Post und CNN. Eine nationalistische Rede? Was auf Deutsch nach einem Aufruf zu Krieg und Gewalt klingt, wirkt auf Englisch weniger martialisch. Trump selber bezeichnete sich schon als Nationalisten, ohne dass er damit viel Aufregung provoziert hätte. Sogar ein ausgesprochener Trump-Kritiker wie Bret Stephens, konservativer Kolumnist der linkslib ...