Ethos-Präsident Dominique Biedermann steckt in einer Zwickmühle. Einerseits möchte er so lange als möglich an der Spitze der Gruppe bleiben, die in ihrer gut zwanzigjährigen Existenz zu einer Art Kompass für Aktionäre und Unternehmensführungen geworden ist. Er möchte die Hebel in der Hand halten, um die weitere Entwicklung in jene Bahnen zu lenken, die seinen Vorstellungen entsprechen. Anderseits verletzt er mit seinem Festhalten an Positionen Regeln der Unternehmensführung, wie sie Ethos als Aufpasser, Ratgeber und Schulmeister der Unternehmenswelt immer wieder von den kotierten Aktiengesellschaften einfordert. Ethos, als «Schweiz ...