Schlussszene aus «Mahagonny» von Bertolt Brecht und Kurt Weill: Draussen wird für «die ungerechte Verteilung der irdischen Güter» und «die gerechte Verteilung der überirdischen Güter» demonstriert. Drinnen erkennt das Führungs-Trio: Die sündige Stadt Mahagonny existiert nur, «weil alles so schlecht ist, weil keine Ruhe herrscht und keine Eintracht und weil es nichts gibt, woran man sich halten kann». Diese gelassene Einsicht können sich die Hirten der katholischen Kirche, stets darauf bedacht, dem einfachen Volk etwas zu geben, woran es sich halten kann, nicht leisten. Anders als das städtische Durcheinander, das vom Menschlich-Allzumenschlichen lebt, ist die Kirche nicht von ...