Lange war Biel fest in der Hand einer soliden rot-grünen Mehrheit. Am letzten Wochenende warf die traditionell links stehende Wählerschaft das Ruder herum, mit starken Sitzgewinnen für die SVP. Zu lange hatten die Machthaber die Augen vor den Problemen der Stadt verschlossen. Von Alain Pichard
Der linke Seniorenrat sollte es noch einmal richten. So zogen die Bieler Genossen mit einer ziemlich grauen Liste, auf der viele altbekannte Gesichter ein müdes Bild abgaben, in einen Wahlkampf, der für sie am letzten WochenÂende in ein Fiasko mündete. Die traditionell linke Wählerschaft hievte erstmals einen SVP-Kandidaten in die Exekutive (Gemeinderat) und sorgte im Parlament (Stadtrat) für Âeinen eigentlichen Rechtsrutsch: Fünf SitzÂverluste für die Sozialdemokraten, ein Sitzverlust für ihre grünen Bündnispartner, Verlust der Mehrheit – und der triumphale Wiedereinzug der SVP mit neun Sitzen. Was ist passiert?
Die Arbeiterstadt am malerischen See, deren Bevölkerung zu Rec ...
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