«Swiss Jazz Orchestra» klingt irgendwie nach Nationalmannschaft. Nach Repräsentation, wie das 1986 vom Kulturminister gegründete französische Orchestre National de Jazz. Die Vorstellung, Pro Helvetia oder das Bundesamt für Kultur würden eine nationale Big Band auf die Beine stellen, hat allerdings etwas unrealistisch Heiteres, und so ist das SJO entgegen seinem Namen ein ziemlich bescheidenes Unternehmen, so alimentiert, dass es bei allen Beteiligten schon einigen Enthusiasmus voraussetzt.
Der teilt sich denn auch ungebrochen mit. Ursprünglich im Umfeld der Berner Jazzschule entstanden, ist das Swiss Jazz Orchestra noch heute hauptsächlich in Bern verwurzelt. Seine Ausstrahlung ge ...