Auf dem Genfer Automobil-Salon wurde süddeutschen Herstellern die Laune verhagelt. Schuld daran war der neue Nissan-Chef, der auf einem spektakulären Messestand ein fast unmögliches Rennauto vorstellte: den Nissan GT-R. Die drei schneidigen Buchstaben hat er sich verdient. Der GT-R basiert auf dem 350 Z, den ich den Lesern der Weltwoche vor Jahren als äusserst unterhaltsames Spielzeug empfohlen habe. Damals staunte ich über das Temperament, aber mehr noch über die feinsinnige Fahrwerksabstimmung, die den Giftzwerg so gut beherrschbar wie driftfreudig machte.
Der GT-R ist ein 350 Z, der von einer Rennsportfee verzaubert wurde. Der GT-R hat 480 PS und ein Drehmoment von 588 Newtonmeter. ...