Small is beautiful: «Boutiquenweine» oder «Garagenweine» sind nach wie vor zu fast jedem Preis begehrt. Hauptsache, sie sind selten. Inzwischen ist zwar sozusagen angesichts Asiens Bordeaux insgesamt eine Boutique geworden, wenigstens die obersten Klassen. Lassen wir das Gejammer. Wer nicht auf Etiketten aus ist, kann Trouvaillen zu vernünftigen Preisen machen. Worauf ich hinauswill: Kleine Produktionen stehen bei einer gewissen Kundschaft nach wie vor im Ruf von radical chic. Was selten ist, bestätigt mir Originalität. Zweitens bekenne ich mich damit zum Handwerk, zum vin artisanal, also gegen das Industrielle, das ich zwar bedenkenlos konsumiere, aber nur, wenn es sich gut tarnt (al ...