Wenn ein Museum im Jahr 300000 Eintritte zählt, dann hält man es bei uns für sehr erfolgreich. Wobei dies eigentlich gar nichts ist gegenüber dem Publikumsandrang an einem zentralen Ort im öffentlichen Raum. Allein der Zürcher Hauptbahnhof bewältigt 350000 Bahnreisende täglich. Natürlich ist es unpassend, Bahnhöfe und Museen gegeneinander auszuspielen. Und dennoch: Museen erreichen die Massen nicht. Ein Problem?
Nicht für Peter Regli. Er hat vor ein paar Jahren das Museum und seine Enge mit dem öffentlichen Raum, der Stadt und der freien Landschaft, vertauscht. Der Zürcher Künstler schleicht sich in alltägliche Räume, infiltriert wie ein Hacker Systeme, in denen Kunst gar nic ...