Das Kunstmuseum Basel gilt als Hochburg der amerikanischen Malerei. Meisterwerke des abstrakten Expressionismus wurden hier gesammelt, als sie noch erschwinglich waren: Mit Barnett Newman, Mark Rothko, Robert Motherwell und Clifford Still sind es aber vor allem die Vertreter einer vergeistigten Abstraktion, die hier Anklang fanden. Den weitaus diesseitigeren Willem de Kooning, obwohl bereits in den fünfziger Jahren in den Staaten ein gefeierter Star, hat man ausgelassen.
Dass sich die Basler für die heftigen Gemälde de Koonings, der die Figuration dem abstrakten Expressionismus in geradezu ketzerischer Weise einverleibt hatte, nicht begeistern konnten, ist nachvollziehbar: zu radikal, vie ...