Heute leben 2,4 Millionen afghanische Bauern direkt vom Opiumhandel. Im Projekt «Mohn für Medizin» spricht die Regierung in Kabul interessierten Dörfern eine Lizenz zur Morphiumproduktion zu. Unter der Aufsicht von Dorfbehörden werden mobile Laboratorien installiert, wo der Mohn verarbeitet wird. Das fertige Produkt wird von der afghanischen Regierung für 3000 US-Dollar pro Kilo aufgekauft. Interessierte Länder können das Morphium dann zu einem tiefen Marktpreis direkt aus Kabul importieren. Gemäss Berechnungen von ICOS würde eine 10-Milligramm-Dosis afghanisches Morphium 9 US-Cent kosten.
Da das Opium direkt nach der Ernte kontrolliert verarbeitet wird, werden Schwarzhandel und K ...