Sport, so heisst es, sei eine Schule fürs Leben. Nirgends lerne man besser Disziplin, Teamgeist und den Umgang mit Niederlagen. Doch für manche Fussballprofis wird das Leben nach der Karriere zum Alptraum. Sie ersäufen ihre Bedeutungslosigkeit im Alkohol, nehmen Drogen, werden kriminell. Nizar Trabelsi wurde gar zum Terroristen. Der 33-jährige Tunesier ist der Hauptangeklagte im dritten europäischen Al-Qaida-Prozess, der jetzt in Brüssel stattfindet. Er ist geständig, ein Attentat auf einen US-Luftwaffenstützpunkt im Nordosten Belgiens geplant zu haben. 96 Kilo pulvrigen Schwefel und 59 Liter Aceton hat die Polizei bei ihm entdeckt – genug, um eine ebenso zerstörerische Bombe zu b ...