Marianne Binder, kalte Kriegerin, liefert sich seit Wochen hartnäckige verbale Grabenkämpfe mit der russischen Botschaft. Und das kam so: Die Aargauer Nationalrätin (Die Mitte) hatte gegenüber Schweizer Zeitungen Russlands Vorgehen im Fall von Kreml-Gegner Alexei Nawalny klar verurteilt. Dieser wurde nach seiner Rückkehr zu Haft in einem Straflager verknurrt. Die russische Botschaft in der Schweiz konterte die Kritik mit einer Presseerklärung, in der man der Politikerin, gelinde gesagt, das Wort verbot. Seither führen Nationalrätin Binder und der Botschafter, inzwischen aber über Twitter, einen regelmässigen Schlagabtausch. (hmo)
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