Es war ein Samstagabend im Januar 2009, als ein Tross fröhlicher Jungsozialisten, begleitet von ein paar Medienleuten, in den leerstehenden «Verenahof» in Baden eindrang. Man wollte das Traditionshaus der Bäderkultur besetzen, auf die Wohnungsnot aufmerksam machen und nebenbei eine kleine Party ausrichten. Daraus wurde ein exzessiver Zerstörungsrausch mit Vandalismus und Diebstahl.
Im Abspann dieser nächtlichen Gewaltorgie wurde der Anführer der Juso-Truppe, Cédric Wermuth, zur nationalen Figur. Er zeigte sich am nächsten Tag zerknirscht über die Taten, sie seien «nicht geplant» gewesen. Die SP hielt zu ihrem 23-jährigen Vizepräsidenten und bekräftigte gleichzeitig, man teil ...