Der Mann, der vor dem Fahrzeug steht, ist kaum zu erkennen. Die Autoscheinwerfer im Hintergrund sind zu grell. Charles Irvin Fain war in der Nacht, als ihn die Künstlerin Taryn Simon fotografierte, zum ersten Mal am Snake River, und doch ist dieser Ort für ihn von einschneidender Bedeutung. Vor über achtzehn Jahren wurde er eines Verbrechens angeklagt, das sich hier ereignete. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der Täterfotografie identifizierte man ihn fälschlicherweise als Mörder. Obschon er seine Unschuld beteuerte, musste er Jahre in der Todeszelle verbringen. Vor kurzem ist er dank einer DNA-Analyse freigekommen. Charles Irvin Fain ist einer von 45 Unschuldigen, die Taryn Simon für ...