Kaum ein Stoff scheint so unspektakulär wie Wasser, und kaum einer ist für die Wissenschaft so rätselhaft. Wenn Wasser gefriert, zieht es sich nicht zusammen wie eine normale Flüssigkeit, sondern dehnt sich aus. Das hat den Nachteil, dass Bierflaschen in der Kühltruhe platzen – und den Vorteil, dass Eis obenauf schwimmt. Oder Schlittschuhlaufen. Unter den Kufen bildet sich eine dünne Wasserschicht, ohne die der Läufer auf dem Eis kleben bliebe. Unter den herrschenden Druck- und Temperaturverhältnissen dürfte es unter den Kufen aber gar kein Wasser geben. Schlüssige Erklärungen fehlten.
Nun wirft eine Studie des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Metallforschung ein neues Lich ...