Der eine ist 57-jährig, konvertierter Katholik, links, war britischer Premierminister und hat eben seine brillanten, wenn auch weithin verrissenen Memoiren vorgelegt. Der andere feiert nächste Woche seinen siebzigsten Geburtstag, Protestant, rechts, Industrieller, war Bundesrat und prägt noch immer die schweizerische Politik. Auf den ersten Blick scheinen Tony Blair und Christoph Blocher wenig bis nichts gemeinsam zu haben. Bei näherem Hinsehen werden erstaunliche Parallelen und bezeichnende Unterschiede deutlich. Ein Vergleich ihrer Biografien wirft ein Licht auf den Politikertyp des Reformers, den beide verkörpern.
Blocher wie Blair haben serbelnde Verliererparteien übernommen und z ...