New York trug ein Symbol zu Grabe: Am 1. April zelebrierte Manhattan in der St. Patrick’s Cathedral eine Memorial Mass für Andy Warhol. Schon vor halb zehn, eine Stunde vor Beginn der Feierlichkeit, bauten Fernsehleute vor der Kirche ihre Kameras auf, Fotografen standen in Trauben hinter den Absperrungen, Schaulustige formierten sich zu dichten Spalieren, die berittene Polizei – wie bei allen grossen Paraden und Massenveranstaltungen in New York – war auf tänzelnden Pferden für alle Fälle einsatzbereit. St. Patrick’s Cathedral, die grösste katholische Kirche Manhattans, eine Oase der Ruhe und des Friedens an der Fifth Avenue, wo die Tempel des Konsums die Wolken kratzen, war Sch ...