Zuweilen erreicht den Kolumnisten das, was auf einer Redaktion «Eingesandtes» heisst. Wer einmal an einem Theater pro Tag zehn unverlangte Stücke erhalten hat, weiss, welche Hindernisse solche Post zu überwinden hat. Wo einer eine Sache nicht selbst entdeckt, hält er sie, erst mal, für qualité négligeable. Dabei ist doch unerlässlich, dass der Chronist zuweilen mit der Nase auf Flaschen gestossen wird, auf die er sonst nie käme. Zum Beispiel diese. Bei der wurde ich zwar freundlich angefragt, ob ich ein Muster entgegennähme. Aber klar, und zwar nicht gnädigst, sondern neugierigst. Ich liebe Eingesandtes. Wie käme ich sonst auf einen Rosé in der so merkwürdigen (wenn auch kla ...