«Das Auto hat heute den Stellenwert einer Kathedrale im Mittelalter», schrieb der französische Philosoph Gaston Bachelard 1957: Es sei «eine grosse Schöpfung der Epoche, die mit Leidenschaft von unbekannten Künstlern erdacht wurde» und die als magisches Objekt «von einem ganzen Volk benutzt wird.» Auch heute ist in der Architektur schnell von Kathedralen die Rede, sei es bei Museen, Konzertsälen oder neuen Fussballstadien. Dem Auto aber gilt, jetzt wie vor fünfzig Jahren, der wahre Kult: Fast jeder hat eins, viele reden darüber, und nicht wenige beten es an. Die Deutschen etwa geben für ihren fahrbaren Untersatz mehr Geld aus als fürs Essen.
Die fahrbaren Kathedralen bringen i ...