Der eine kann nicht, der andere will nicht, und ein Dritter möchte als Ersatzmann gar nicht zuständig sein. Die SVP hinterlässt einen fürchterlichen Eindruck in den Diskussionen über Bundesrichter Yves Donzallaz. Die sonst so wortgewaltige und um kaum eine Provokation verlegene Partei eiert herum, hüllt sich in ohrenbetäubendes Schweigen, wenn es darum geht, ihre Haltung zum umstrittenen Bundesrichter den Medien und der Öffentlichkeit zu erklären. Man hat den Eindruck, als ziehe ausgerechnet die SVP, die sonst so wutschnaubend gegen einknickende Bundesräte und biegsame Diplomaten austeilt, kleinlaut den Schwanz ein.
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