Es war dicke Post, was damals in den Medien über Alexander Zehnder zu lesen war. «Ein netter Mensch am falschen Ort» sei er als Präsident des ETH-Rats. Er beherrsche das Handwerk nicht, es fehle ihm an Kompetenz und Sorgfalt. Zehnder war damals oberster Verantwortlicher der beiden eidgenössischen Technikhochschulen und einiger weiterer Forschungsstätten des Bundes. Die Kritik in dessen letztem Amtsjahr kam vor allem von der ETH Zürich, wo man mit seiner Verteilung von Ressourcen und der Besetzung der ETH-Spitze unzufrieden war. Im November 2007 gab Zehnder dann nach monatelangen Querelen seinen Rücktritt bekannt.
Heute scheint Zehnder keineswegs verbittert zu sein über seinen damal ...