Alle paar Wochen wieder: Ein Kind wird in Deutschland tot aufgefunden. Verhungert, verkommen, erschlagen. Zuletzt traf es den kleinen Tim aus Elmshorn, er wurde «zwei Jahre, 5 Monate und 15 Tage alt», hat der Stern errechnet. Tim wurde vermutlich erschlagen vom Freund der Mutter, einem Bautischler, arbeitslos, 38 Jahre alt. Die Mutter ist 21, sie lebt von Hartz IV, was früher Sozialhilfe hiess. Gerichtsmediziner finden vier Schlagstellen am Schädel ihres Sohns, «starke Blutungen unter der Hirnhaut», «eine ausgeprägte Hirnschwellung», blaue Flecken an Lippen, Kinn, Wangen. Andere Verletzungen scheinen älter. Tim ging’s schon länger nicht gut.
Die Magazine und Zeitungen titeln «W ...