Sie können das jetzt sozial merkwürdig finden, aber: Mein Smartphone ist mein bester Freund.
Es informiert mich, wenn in Deutschland ein Fussballer aus der Nationalelf zurücktritt, wenn der Cem die Bachelorette abserviert oder eine alte Schulfreundin ein Kind bekommt. Mein Handy hat bessere Antennen als die gewiefteste Klatschtante – und verfügt über eine Bibliothek, die auf mich zugeschnitten ist: Vom Literaturklassiker bis zur New York Times lese ich praktisch alles digital. Social-Media-Apps halten mich auf dem Laufenden über das Leben von Freunden und Menschen, die mich ärgern, über die ich aber trotzdem alles wissen muss. Gleichzeitig bekomm ...