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Blühendes Blech
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Jean-Luc Godard

Blühendes Blech

Der Regisseur Jean-Luc Godard gilt nach wie vor als Film-Genie. Wieso eigentlich? Schaut man sich sein Werk auf DVD an, versteht man den Kult um ihn nicht mehr. Es bleibt der Verdacht, der Liebling der Intellektuellen hätte gerne handfest erzählt. Nur konnte er es nicht.
Heiliger Bimbam, wurde der verehrt, und wird’s noch immer! Der einzige wahre Bilderstürmer des modernen Films! Ein Ketzer, Inquisitor und Prophet zugleich. Der Picasso des Films! Zahllos sind die Elogen und akrobatischen Grübeltexte über ihn. Und ich himmelte ihn natürlich auch an, den erfindungsreichsten und genialsten Regisseur der Nouvelle Vague: Jean-Luc Godard. Vermutlich würde ich noch heute manche seiner frühen Filme, wie «Le petit soldat» («Der kleine Soldat», 1960), «Une femme est une femme» («Eine Frau ist eine Frau», 1961) und «Pierrot le fou» («Elf Uhr nachts», 1965), über den grünen Klee loben, gäbe es nicht die Errungenschaft DVD, die das Medium Film der ...
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