An Popstars sieht man, wie die Zeit vergeht. Zwar meint man, sie altern nicht, forever young ist ihr Geschäftsmodell. Doch auch sie können sich nicht der Schwerkraft entziehen, und die Zeit wartet auf niemanden. Unsere Wahrnehmung vielmehr ist getrübt, weil wir vielleicht immer noch die alten Lieder unserer damals jungen Lieblingsmusiker anhören respektive anschauen – im Fall von Stephan Eicher etwa «Déjeneur en paix» von 1991, als er mit 31, schulterlangem Haar und Glutaugen zwischen Feuerschalen durchs Video zur Ballade, die in Frankreich ein Hit war, wandelte.
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