Der Osten ist rot. Wir verkaufen einander Waren, teilen eine Finanzkrise, aber wir verstehen China noch weniger als es uns. Kann Musik Bambusbrücken schlagen? Betont sie die Fremdheit definitiv? Sind wir zum Nichtverstehen verdammt? Sa Ding Ding spricht.
«Als Kind lebte ich bei meiner Grossmutter und führte ein Nomadenleben. Im Frühling blieben wir in einem Zelt im Grasland der Inneren Mongolei, im Winter zogen wir in ein Haus in der Stadt Xilinhot, etwa 650 Kilometer nördlich von Peking. Als ich sechs wurde, zog ich mit meinen Eltern nach Jinan, Provinz Shandong, etwas südlich von Peking.»Im Grasland wurde frei improvisierend gesungen, was einen gerade beschäftigte oder einem einfie ...