In der Schweiz ist der Stromsektor parastaatlich – also öffentlich, aber schlecht bis nicht kontrolliert. Viele Gesellschaften haben Netze, aber keine eigene Produktion. Andere produzieren zu viel, haben aber kaum Netze.
Im Gegensatz zu Deutschland kam es zu keinen Privatisierungen, alle einschlägigen Versuche wurden an der Urne gestoppt. Sonst wären die Strompreise – wie in Deutschland – bereits in den letzten Jahren explodiert. Heute fordert niemand mehr Privatisierungen.
Jetzt versucht es die Schweiz mit einer Öffnung der Netze. Fünf Massnahmen stehen im Vordergrund. Punkt 1: Das Hochspannungsnetz wird in eine nationale Netzgesellschaft überführt. Punkt 2: Die 1200 lokalen V ...