Das Jahr 2018 endet, politisch gesehen, in Minne. Die Schweiz hat Anfang Dezember in einer unspektakulären Wahl zwei neue Bundesrätinnen gekürt. Dass die Verteilung der Departemente unter den sieben offenbar nicht einmütig erfolgte und die beiden Neuen, CVP-Frau Viola Amherd und die Freisinnige Karin Keller-Sutter, mit dem unbeliebten Verteidigungs- und dem ebenfalls wenig begehrten Justizdepartement vorliebnehmen müssen, muss kein schlechtes Omen für das neue Gremium sein. Unbefriedigter Ehrgeiz kann dazu beitragen, dass sich die Zukurzgekommenen vermehrt in die Geschäfte der Amtskollegen einmischen und dort mitreden wollen.
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