Ein Dorf in den Südalpen. Festgekrallt am steilen Hang ruhen die Steindächer der Holzhäuser, eingebettet zwischen Lärchen und Alpenwiesen. So beginnt «Bergfried» , der neue Roman von Oskar Freysinger, mit dem er sich in der Öffentlichkeit zurückmeldet nach seiner Abwahl aus der Walliser Regierung im Frühjahr 2017.
Es ist nicht die Abrechnung, die insgeheim viele erwartet haben. «Bergfried» handelt von Liebe und Eifersucht, von Profitgier und Genügsamkeit, von Standfestigkeit und Opportunismus, von Schuld und Sühne. Freysinger erzählt die Geschichte der Bauerntochter Frieda, die im Schreiner Artur die Liebe ihres ÂLebens findet, diesen aber tragischerweise gleich wieder verlie ...