Das neue Strategiepapier der britischen Regierung («Global Britain in a Competitive Age»), mit dem Boris Johnson ein «neues Kapitel» in der Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik einleiten will, nennt zwei Hauptgegner: Russland («akute Bedrohung») und China («systemischer Rivale»). Zwar wird anerkannt, dass sich der geopolitische Schwerpunkt in den indopazifischen Raum verschoben hat, aber die Falken in der Konservativen Partei sind enttäuscht. Aus ihrer Sicht sollte China ebenfalls als Bedrohung eingestuft werden. Möglicherweise liegen sie damit gar nicht so falsch.
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