Es war für den Sonntagsblick ein gefundenes Fressen: «Ich bleibe aus Rache», zitierte die Boulevardzeitung den SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi, nachdem dieser sich bei der Managed-Care-Vorlage mit seiner Partei überworfen hatte. Bortoluzzi bleibe jetzt doch bis zum Ende der Legislatur in Bern, obwohl er sich eigentlich frühzeitig zurückziehen wollte. Es war nicht das erste Mal, dass sich der Zürcher Schreinermeister mit seiner Partei anlegte. Bereits im letzten Wahlkampf engagierte er sich im Kanton Aargau für den wilden Kandidaten Lieni Füglistaller – und gegen den Parteikollegen Ueli Giezendanner. Kurz darauf weibelte er in der Bundeshausfraktion für Jürg Stahl als Frakti ...