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Botox-Rechnungen ans Sozialamt
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Zürcher Sozialamt

Botox-Rechnungen ans Sozialamt

Ein neuer Fall aus dem Zürcher Sozialdepartement: Ein ausländischer Drogendealer hat jahrelang Sozialhilfe erhalten. Trotz Polizeirapporten ging die Unterstützung weiter. Der Vorgang belegt:Betrüger müssen kaum mit Sanktionen rechnen. Fatalismus herrscht in der Sozialbehörde.
Freitag, 1. Juni 2007, am Zürcher Obergericht: Der 45-jährige Kosovo-Albaner Ekrem A. wird zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er im Flughafen Zürich mit 13 Kilogramm Heroin im Gepäck aufgegriffen wurde. Was vor ein paar Jahren noch als grosser Fang gefeiert worden wäre, gilt heute als Routinefall, der an einem halben Vormittag abgehandelt ist. Lediglich der Zürcher Unterländer vermerkt das Urteil kurz. Dabei ist Ekrem A. kein unbeschriebenes Blatt. Bereits 1999 wurde er in Italien mit 20 Kilo Heroin erwischt. Auch damals behauptete er, unschuldig in eine dumme Geschichte hineingeraten zu sein. Drei Jahre und acht Monate verbrachte er in einem italienischen Gefängnis, danach ka ...
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