1932 bestand Robert Jungk in seiner Heimatstadt Berlin das Abitur. Sohn eines Künstlerpaars, engagierte er sich früh als Antifaschist. Kurz nach der Machtübernahme Hitlers Anfang 1933 riss er an der Uni drei Titelseiten des Völkischen Beobachters vom Anzeigebrett, wurde erwischt und mit Glück wieder freigelassen. Danach konnte Jungk nicht länger in Berlin bleiben und musste flüchten.
Erst schlug er sich einige Jahre in Paris durch, zu Beginn als Sekretär verschieÂdener Filmproduzenten, später, seinem ÂVorbild Kisch und dessen «Rasendem ÂReporter» folgend, als Herausgeber eines deutschsprachigen Pressedienstes über die Entwicklungen in Nazideutschland. Eine schwere Erkrankung ...