Was hat eine verkochte Fischsuppe mit der Analyse der diesjährigen Herbstschauen zu tun? In Paris verordneten die meisten Häuser schlanke Shows, die tragbare, risikofreie Mode zeigten. Sie waren fad, leicht zu verdauen und fleischlos. Weg vom Theater, hin zur Frau auf dem Boulevard, die sich beim Shoppen nächstes Frühjahr freuen kann auf: kurze Röcke (Louis Vuitton, Gucci), klassische Abendroben (Dior, Saint Laurent), bunte Leggings (Kenzo). Nur der beige-graue Safari-Look fiel auf, welchen der junge Japaner Yoichi Nagasawa am Samstag präsentierte, und der Altmeister Yohji Yamamoto, der wie immer durch seine perfekten Schnitte (die besten der Branche) und seine Kreativität glänzte. D ...