Es klang schon fast nach Abschied im Palais de Beaulieu von Lausanne: Am letzten Donnerstag würdigten knapp 3000 Aktionäre Peter Brabeck mit tosendem Applaus, er wurde gerühmt als «würdiger Diener einer strategischen Vision», dann hievte die Menge zufrieden den neuen Mann ins Amt: Mit 98,9 Prozent der Stimmen wählten die Nestlé-Besitzer den Belgier Paul Bulcke, 53, als Delegierten in den Verwaltungsrat. Peter Brabeck, 63 und bislang in der Doppelrolle von CEO und Präsident, begnügt sich von nun an mit dem Vorsitz des Verwaltungsrates.
Das ergibt eine saubere Arbeitsteilung: Die Fahrtrichtung des industriellen Dickschiffs Nestlé – weg von der Massen-Essware hin zu ausgeklügelter ...