Dolores Miller ist die einzige Schwarze in vier Jahren Los Angeles, die mit mir redet. Unbefangen redet, als sei Hautfarbe kein Thema, das beim Smalltalk eine Rolle spielt, als sei Sympathie nur eine Frage von Sympathie. Wir reden über Smog und Schwarzenegger, den sie nicht wählen wird, obwohl er sie als Schauspieler amüsiert. Wir kennen uns nur vom Sehen, aber wenn wir uns sehen, reden wir ein wenig mehr, als höflich ist für Zufallsbekannte. Dolores ist gebildet und immer beneidenswert raffiniert gekleidet. Sie ist vielleicht fünfundfünfzig und fährt einen schwarzen Mercedes.
Ihr Sohn ist mein Vermieter, er wohnt mit seiner Familie im Stock unter mir. Es ist eines der wenigen gemisc ...