In den Achtzigern wohnte niemand in Brooklyn. Es musste Manhattan sein, besonders das East Village, Soho oder, wenn man sich hintraute, Alphabet City. Widerwilligen Respekt erwarb man sich, wenn man aus der Bronx kam, aber Be-wohner von Brooklyn, Queens und Staten Island waren bloss «B&T» – unheilbar uncooles «Brücken- und Tunnelvolk».
Dann legte Rudolph Giuliani das Nachtleben der City lahm und verwandelte den Times Square in Disneyland; den Rest erledigten der 11. September und der Kollaps des Dollars. Während Manhattan immer weiter in die Gerontokratie abgleitet, wurde Brooklyn zur Kunst- und Partyzone von New York City, jung und funky.
Das ging vor fünf Jahren los, als durch ...