Am 6. Dezember, im Vorfeld der Bundesratswahlen, riefen die Zeitungen von CH Media Gerhard Pfister zum «Mann der Stunde» aus. Noch nie seit 2003 sei die Mitte, vormals CVP, «so nah an einem zweiten Sitz wie heute» gewesen. Pfister müsse «nur ja sagen», um selbst Bundesrat zu werden. Die Anekdote steht für die fiebrige Erregung der «Gerhard-Pfister-Festspiele» (Weltwoche), die seit den Parlamentswahlen im Oktober andauern und rund um die Bundesratskür, an der Pfister allen herbeifantasierten «Geheimplänen» zum Trotz nicht als Kronprinz, sondern bloss als Teil des 246-köpfigen Wahlkörpers teilnahm, ihren Höhepunkt erreichten.
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