Genau an diesem Tisch habe er schon mit Max Frisch gesessen, sagt Adolf Muschg. Über ihm hängt ein Selbstporträt von Pablo ÂPicasso, rechts an der Wand sind Zeichnungen und Fotos von Friedrich Dürrenmatt und James Joyce angebracht. In diesem geschichtsträchtigen Lokal am Zürcher Bellevue hat Muschg auch lesen gelernt. «Mein Vater nahm mich als Kind jeweils mit in die «Kronenhalle». Ich habe dann die Inschriften bei den Zunftwappen zu entziffern versucht, bis ich sie verstand.»
Es ist ein Raum, wo der Geist all der grossen Namen noch präsent ist, die hier einmal gespeist haben. Adolf Muschg, der mir gegenübersitzt, passt bestens hierhin. Er ist der letzte Überlebende der grossen ...