Kutti MC, die nervende Wortmaschine aus Bern, rappt seit 1980 und noch vor EKR in Mundart. Seine Sound-Ideen gründen hörbar in einer Zeit, da Rap und House noch nicht Welten auseinander waren. Und seine Bewegungen stammen aus einer Hip-Hop-Phase, als es darum ging, sich selbst auszudrücken und nicht darum, sich typisch zu stylen und zu bewegen. Seine Raps machen nicht auf Verbrüderung, sondern auf Unterschied und Dissonanz. «That’s A Protest Song» zeigt Kutti als Spielverderber im Dschungel der Abkürzungen und Zeichen, WWF, WTO, SVP, Antifa – soll er sich für Aufstand oder Abstand entscheiden? Antwort: «Nämed d’Füüscht zur Luft us, dass deet meh Platz für mi git.» Seinen ...