Kann einer die Posaune neu erfinden? Josh Roseman, «die führende Posaunenstimme der New Yorker Acid-Jazz- und Jam-Band-Szene» (Down Beat), nimmt nicht weniger als dies für sich in Anspruch: «Die stereotype Rolle der Posaune braucht eine radikale Erneuerung», er, der auch schon der «Veteran des Jazz & Groove» genannt wurde, sei der Mann dazu. In der Szene, in der er sich bewegt, ist einer mit Jahrgang 1967 schon over the hill, und den Mund nimmt man da auch gern etwas voll. Die Wahrheit ist aber, dass Roseman, auch wenn er die Chuzpe hat, uns das gleich selbst mitzuteilen, weit und breit das grösste Talent auf seinem vermeintlich klumpfüssigen Horn ist.
Die Posaunisten der Jazz ...