Die Geschwister meiner Eltern waren alle Bauern. Und wenn ich bei ihnen die Ferien verbrachte, auf dem Heuwagen lag und in den Himmel guckte, da spürte ich oft ein starkes, beinahe sprengendes Gefühl in mir. Und in diesen Situationen fing ich an, mir vorzustellen, wie schön es doch wäre, wenn ich Zuschauer hätte. Wenn mir bei diesen Gefühlen möglichst viele Leute zuschauen würden.
Dass ich Kunst machen muss, wusste ich sehr früh. Doch mit Malen oder Schreiben ging es nicht. Mich blockiert das leere Papier. Als Halbstarker begriff ich, dass ich Schauspieler sein muss. Dass ich imstande bin, hinter Texte zu steigen und von dort aus sowohl zu mir als auch zu anderen zu sprechen.
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