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Buddha im Krieg
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Pingnya

Buddha im Krieg

In Burma regiert die Angst. Es ist verboten, über Politik zu reden, und jeder Nachbar könnte ein Spitzel sein. Der junge Mönch Pingnya hofft, dass die Amerikaner sein Land befreien, und träumt davon, im Westen buddhistische Liebe zu lehren.
Nach einem kurzen Aufflackern des Protests scheinen Burmas Generäle die Lage wieder zu kontrollieren und jene gespenstische Ruhe hergestellt zu haben, die mich bei meiner letztjährigen Reise durch das Land beeindruckte. Ich war als Individualtouristin unterwegs, offiziell eingereist als «Lehrerin». Die Berufsbezeichnung «Journalistin» hätte mir viele Unannehmlichkeiten seitens des allgegenwärtigen Geheimdienstes eingebracht. Mit den Einheimischen, insbesondere den Mönchen, kommt man leicht in Kontakt. Für sie sind die Touristen das Tor zur Welt, sie sind stolz, ihr Englisch zu testen, das sie im Unterricht in den Klöstern lernen können. Den Mönch Pingnya lernte ich kennen, als ...
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