Wahrscheinlich sind wir nicht so harmlos, wie es unsere Sprache manchmal vermuten lässt. Wenn wir tricksen, dann nicht mit einem plumpen Bauerntrick, sondern mit einem raffinierten Buebetrickli. Diminutive auf -li fühlen sich wohl im Schweizerdeutschen und im Schweizerhochdeutschen, einige wie zum Beispiel Bünzli, Bürli, Heftli, Säli, Stöckli stehen sogar im Duden. Bis in die achtziger Jahre wurde das Buebetrickli vorwiegend für ein Täuschungsmanöver im Eishockey gebraucht, später auch für politische Winkelzüge. Ein Titel in der NZZ: «‹Buebetrickli› zur Konzerninitiative». Noch häufiger ist im Sportteil vom Stängeli zu lesen; der Begriff hat seinen Ursprung im Tisch ...